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Vorträge

Viele Vorträge und Workshops bieten dieses Jahr vielfältige Information zu Geschichte und Gegenwart der Computerei.

Für alle Vorträge gilt, soweit nicht anders angekündigt, Vortragssprache Deutsch (siehe auch FAQ).

Am Sonntag findet das Fachgruppentreffens der FG Informatik- und Computergeschichte der Gesellschaft für Informatik im Rahmen des VCFe statt. Das Hören der zugehörigen Vorträge ist für alle VCFe Besucher offen.

Die genauen Zeitpunkt der Vorträge sind der Agenda zu entnehmen. Zeitdauer ist jeweils, so nicht anders angegeben, 35-40 Minuten.

Und und in der Zwischenzeit kann man gut in den aufgezeichneten Vortraegen stöbern.

Geplante Vorträge und Veranstaltungen:

Workshop The Ultimate Benchmark - Reloaded

Beim VCFe 12.0 war der Benchmark-Wettbewerb der Liebling der Aussteller - dieses Jahr geht es in die 6. Runde. Neue Rechner, verbeßerte Benchmarks und eine Webseite machen den Wettbewerb zu einer fortdauernden Institution.
Vortragssprache Deutsch
Von Carsten Strotmann

Das TRIPUTER Projekt

TRIPUTER ist nicht ein Computer, sondern Drei in Einem. So etwas ist heute verhältnismäßig leicht zu realisieren mit Hilfe von programmierbarer Logik in Form von FPGAs. Allen drei integrierten Rechnern ist ein Prozessor der NS32000 Serie von National Semiconductor gemein. Die drei Systeme repräsentieren unterschiedliche Ansätze im Bau von Computern: Ein NetBSD System mit Terminalbetrieb, ein Oberon System mit graphischer Oberfläche und ein System, bei dem der NS32000 Prozessor als Erweiterung eines anderen Rechners arbeitet. Wichtig ist das von allen drei Systemen die Software verfügbar ist. TRIPUTER befindet sich zur Zeit in der Entwicklung und wird verfügbar sein auf Basis eines Cyclone V GX Starter Kit. Der Kern des TRIPUTER ist der der M32632, ein erweiterter Nachbau der Series 32000 Architektur. Diese CPU ist seit 2015 als Open-Source verfügbar. Der Vortrag gibt einen überblick über die drei integrierten Systeme und beschreibt den aktuellen Stand der Entwicklung.
Vortragssprache Deutsch
Von Udo Möller

8-Bit-Computer als Lehr-/Lernmedien

Warum lohnt es sich für heutige Studierende der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften den Aufbau, die Funktionsweise und die Programmierung eines Digitalcomputers zu kennen und zu verstehen? In dem Masse, wie "die Medien" eigentlich immer seltener als Hardware genutzt werden, weil ihre Funktionen nach und nach im Digitalcomputer konvergieren, dieser aber zugleich immer stärker vor Eingriffen (Hard- oder Softwareseitig) abgeschirmt wird, wird technisches Grundlagenwissen zu einem immer wichtigeren Baustein technischer Emanzipation. Aus diesem Grund entsteht an der Berliner Humboldt-Universität gerade eine Lehrbuchreihe mit dem Titel "Medientechnisches Wissen", in der unter anderem jene Disziplinen für Nicht-MINT-Studenten aufbereitet werden, die zum Verständnis von Computer(funktione)n unerlässlich sind. Der Vortrag stellt das Projekt vor und zeigt die Zusammenhänge zwischen historischem und kontemporärem Wissen über Medientechnik, die geeignet zu sein scheinen, Medienwissenschaft als eine Brückendisziplin zwischen den unterschiedlichsten Studien- und Lehrgebieten zu situieren.
Vortragssprache Deutsch
Von Stefan Höltgen

Im Dialog mit dem Terminal: Das Robotron K8912

Der Vortrag beschreibt anhand des in der DDR hergestellten Bildschirm-Terminals K8912 den Weg eines solchen Gerätes von der Instandsetzung hin zur betriebsfähigen Präsentation. Das Gerät wird einleitend in seiner Funktion und Architektur vorgestellt. Es folgt die Klassifikation und Abgrenzung gegenüber ähnlichen Geräten. Dann wird der ehemalige Einsatzzweck erläutert.

Der Weg der Inbetriebnahme begint mit der grundlegenden Restauration und Reparatur und Erforschung der Funktionalität und führt zur Schaffung von Möglichkeiten, diese Interessierten zu präsentiereren. Hierzu notwendig ist die Wahl und Einrichtung einer simulierten Betriebsumgebung, die es ermöglicht, nach langer Zeit erstmalig wieder mit dem Gerät in Dialog zu treten.
Vortragssprache Deutsch
Von Dirk Kahnert

Kosmos CP1 - Lernsystem der 1980er in der Praxis

Der Kosmos CP1 ("Computer Praxis 1") war ein Lerncomputer, der ab 1983 von dem für seine Experimentierkästen bekannten Kosmos-Verlag angeboten wurde. Er war auf eine einfache Bedienung und programmierung hin optimiert und konnte mit den bekannten Kosmos-Elektronikbaukästen kombiniert werden. Der Vortrag schildert den aufbau des Systems und die persönlichen Erfahrungen damit.
Vortragssprache Deutsch
Von Harald Amschler

Wenn Dinosaurier anfangen auszusterben:
Cray-2, Cray-3 und die Cray Computer Corporation

Ab 1980 beginnt Seymour Cray bei Cray Research mit der Entwicklung der Cray-2. Die Maschine sollte zehnmal schneller sein als der Vorgänger, was aus verschiedenen Gründen nicht gelang. Vom Nachfolgemodell Cray-3 wurde sogar nur ein Exemplar verkauft, das nur halb funktionierte und deshalb nie bezahlt wurde.

Der Vortrag ist der vierte Teil der Vortragsreihe zu Leben und Werk von Seymour Cray und konzentriert sich auf die Herausforderungen bei der Entwicklung der beiden Supercomputer Cray-2 und Cray-3, die ziemlich letzten ihrer Art.
Vortragssprache Deutsch
Von Wolfgang Stief

Die Geschichte des LRZ

Der Vortrag bietet einen Überblick der jetzt schon mehr als 50 Jahre dauernden Geschichte des LRZ
Vortragssprache Deutsch oder Englisch
Von Dieter Kranzlmüller

Vernetzung und Kooperation von Computersammlern, -Historikern und -Restaurateuren - Eine Einladung

Retrocomputing hat sich in den vergangenen Jahren von einem durch Nostalgie motivierten Hobby zu einer regelrechten Massenbewegung entwickelt. Historische Computer, ihre Software und die Kulturen darum stehen im Zentrum von musealen Dauerausstellungen, wissenschaftlichen Projekten und haben eine ökonomie entwickelt, bei der historische Objekte nicht nur hoch gehandelt werden, sondern ein Markt mit Neuentwicklungen, Ersatzteilen und Literatur entstanden ist. Die Vernetzung der Sammler über das Internet, welche Publikationsmöglichkeiten, wie in Foren, Blogs und auf Facebook mit sich bringen, und nicht zuletzt die Coventions und Ausstellungen haben dazu beigetragen, dass ein kontinuierlicher stattfindet. So ist ein Pool an Informationen und Know-How entstanden, der für die Bewahrung historischer Computer und allem, was damit zusammenhängt, besser ermöglicht, als es die Bemühungen einzelner Personen und Insitutionen es bislang vermochten. Es ist an der Zeit, diese Entwicklung zu systematisieren, weshalb wir ein Projekt vorstellen möchten, das die Vernetzung der Retrocomputing-Enthusiasten europaweit auf eine breite Basis stellen will. Eine Infrastruktur für die Sammlung von Informationen und Wissen, eine Kommunikationsplattform für Hobbyisten und Profis und eine Möglichkeit für die Finanzierung und Ko-Finanzierung von kleinen und großen Projekten zur Hardware- und Software-Erhaltung soll damit geschaffen werden. Wir stellen im Vortrag die Ideen hierzu vor und laden Interessierte ein, sich an der weiteren Ausgestaltung und Gründung dieser Plattform zu beteiligen.
Vortragssprache Deutsch
Von Stefan Höltgen und Rainer Siebert

Die Vorträge am Sonntag sind Teil des Fachgruppentreffens der FG Informatik- und Computergeschichte der Gesellschaft für Informatik. Das Hören der zugehörigen Vorträge ist für alle VCFe Besucher offen.

"Symbolisch kann man das durch einen einzigen Draht darstellen" -
Regelkreise & Feedback, Schleifen & Rekursion, Kybernetik & Informatik

Das Ergebnis eines Schalt- oder Rechenschritts zur Steuerung weiteren Verhaltens zu verwenden, ist ein Grundgedanke der Regeltechnik, aber auch der formallogischen Theorie der Berechenbarkeit. Mit Hilfe der Rekursion ist es möglich, einen universellen Begriff der Berechenbarkeit als logisches Kalkül zu beschreiben - und damit ein solides theoretisches Fundament der Programmierung von Rechenmaschinen. Auf der (elektrischen) Schaltungsebene erlauben Feedback-Loops stabile Ausgaben über mehrere Iterationen. Doch nicht nur Schaltungen, sondern auch die Steuerung biologischer Prozesse läßt sich so beschreiben und verstehen. Aus dieser Einsicht wurde die Kybernetik aus der Taufe gehoben. Doch Kybernetik und Informatik konnten einander nicht finden...
Vortragssprache Deutsch
Von Prof. Dr. Wolfgang Coy

Sistema - Computer & 1968 in der Sowjetunion als Aufbruch in die Stagnation

"1968" trug im Ostblock eine andere Konnotation als im Westen. Dort stand es für die brutale Unterdrückung einer freiheitlicheren Alternative des Sozialismus, der den Aufbruch in eine lange Phase der Stagnation markierte. Die sowjetische Jugend blieb aber nicht unberührt von alternativen Lebensvorstellungen, während sie den wissenschaftlich-technischen Fortschritt täglich gepredigt bekam. In Städten der politischen Peripherie wie der Forschungsstadt Akademgorodok in Sibirien oder Computerforschungszentren wie Kiev entwickelten reibungsvolle Melangen zwischen Aufbruch, Protest und gesellschaftlich-ökonomischer Erstarrung.
Vortragssprache Deutsch
Von Martin Schmitt

Erkennen, Wahrnehmen und Lernen von Bildern
Eine Vorgeschichte des Perceptrons bis 1968

Das Perceptron ist ein bekanntes theoretisches Modell für ein Gehirn, das der Psychologe Frank Rosenblatt in den 1950er Jahren vorstellte. Mit dem im Jahr 1969 erschienenen Buch "Perceptrons: An Introduction to Computational Geometry" von Marvin Minsky und Seymour Papert endete die von diesem Projekt ausgelöste Euphorie. Thema des Vortrags sind Entwicklungen in der Wahrnehmungspsychologie, die zum „Design“ des Perceptron führten.
Vortragssprache Deutsch
Von PD Dr. Rudolf Seising

Von der Kybernetik zur Bionik - Das Beispiel Ingo Rechenberg an der Technischen Universität Berlin

Der Begriff Kybernetik verschwand in der BRD in den 1970er Jahren aus den meisten Debatten. Doch viele Ansätze und Ideen der Kybernetik lebten ungebrochen weiter - unter anderen Namen und Bezeichnungen. Dies kann am Beispiel des Berliner Bionikers Ingo Rechenberg gezeigt werden.
Vortragssprache Deutsch
Von Florian Müller

Konrad Zuse in den 1960er Jahren

Die 1960er Jahre waren schwierige Zeiten für Konrad Zuse, geprägt vom Verlust der Zuse KG und der Ablehnung des Patentes für die Z3. 1969 verblüfft er die Fachwelt mit einer Veröffentlichung zum "Rechnenden Raum", in der er das Universum als gigantischen Computer begreift.
Vortragssprache Deutsch
Von Prof. Dr. Horst Zuse

Workshop - Bits von unten

Echte Männer schauen auf Hochsprachen herab. Echte Männer wissen, Assembler ist was für Warmduscher. Echte Männer brauchen nur ein Datenblatt, eine Hextastatur und eine 7-Segmentanzeige um die CPU zu unterwerfen.
Dieser Workshop ist für alle, die schon immer mal erleben wollte, wie echten Männer (TM) (und Frauen) es damals geschaft haben die ersten Mikroprozessoren mit nichts als zwei A4 Seiten an Doku, ohne IDE und IT-Studium zu zähmen. Der Workshop bietet eine Einführung in Bedienung und Programmierung früher 8 Bit Prozessoren in einem Einplatinencomputer. Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig.
Auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Registrierung an der Kasse notwendig. Der Workshop wird bei Bedarf Samstag und Sonntag wiederholt.
Vortragssprache Deutsch oder Englisch
Von Gerald Schiepeck und Neil Franklin

Nerd Trivia Challenge

Wie jedes Jahr treten die besten und mutigsten Kenner der Computergeschichte im Stil von 'Wer Wird Millionär' gegeneinander an um den Alpha-Geek zu finden.
Sprache Deutsch oder Englisch
Moderation Hans Franke

VCFe Exkursion

Da das VCFe diesmal am LRZ stattfindet ergibt sich die wunderbare Gelegenheit eine persönliche Führung durch das Allerheiligste zu unternehmen. Inklusive einer hautnahen Besichtigung des SuperMUC. Derzeit ist er 'nur' die Nummer 44 und (!) 45 auf der Top500 Liste (Beim Einschalten 2012 war er noch die Nummer 4), der SuperMUC-ng ist aber schon in Vorbereitung. Gezeigt wird auch all das was neben so einer Anhäufung von CPU-Halden den eigentlichen Wert des LRZ ausmacht: Infrastruktur und Arbeitsweise.

Bitte beachten Sie:

  • Je Tour ist die maximale Teilnehmerzahl auf 15 begrenzt.
  • Eine Platzreservierung ist daher unbedingt erforderlich.
  • Die Reservierung erfolgt an der Kasse in Voraus.
  • Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
  • Reservierungen können nur am und für den jeweiligen Tag (Sa oder So) vorgenommen werden.
  • Die Führung dauert etwa 45 Minuten zuzüglich An- und Abmarsch zum Rechnerwürfel.
  • Die Tour ist nur innerhalb einer Gruppe ab dem Treffpunkt an der VCFe Kasse möglich.
  • Ein nachträgliches Hinzustoßen ist nicht möglich.
  • Es wird gebeten jeweils bereits 5 Minuten vor dem Startzeitpunkt am Sammelpunkt zu erscheinen.
  • Wer zum angegebenen Zeitpunkt nicht da ist muss zurückbleiben.
Startzeiten:
Tour Start
1 11 Uhr 00
2 12 Uhr 30
3 14 Uhr 00
4 15 Uhr 30

Eigene Ideen ?

  • Gibt es ein Thema, das Sie gerne behandelt sehen wollen?
  • Wollen Sie vielleicht selbst einen Vortrag halten?
  • Oder kennen Sie jemanden der dies kann und will?

Gleich hier klicken und Bescheid sagen!



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Generiert am 3:29 26.4.2018
Letzte Änderung am 3:16 26.4.2018
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