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Ausstellung Die Ausstellung ist der zentrale Teil des VCF, eine Ansammlung all der wunderbaren und geheimnisvollen Gerätschaften die die Welt in den letzten 30 Jahre so stark verändert haben. Wer spürt da nicht wieder den betörenden Zauber zurückkehren, der Gedanke an lange Nächte, die man gefesselt durch den Bannspruch vor den Geräten verbracht hat, entrückt in eine Welt, die niemand sehen konnte. Unendlich weit weg, kompliziert und bar jeden Vergleichs zum Gewohnten und doch so unbeschreiblich einfach und logisch. Das VCFe widmet sich in jedem Jahr einem Schwerpunktthema. Diesmal ist es: Arbeitstiere - Die im Dunkeln sieht man nicht.
Apple 1 werden zu Wahnsinnspreisen gehandelt und sogar C64 sind wieder (etwas) Geld wert. Die Leute begeistern sich für Emulatoren und alte Spiele von Pac Man bis Larry erleben eine Renaissance. Woran sich aber kaum einer erinnert sind all die Bürogeräte, vom Buchungsautomaten mit diskreter TTL Logik und Schreibautomaten bis zu Bürocomputern. Der Mikroprozessor ist dort nicht nur früher aufgetaucht, sondern erreichte auch viel größere Stückzahlen. Für jeden Homecomputer wurden in den 1970ern und 80ern ein mehrfaches an diesen Geräten gebaut und verkauft. Alle weg und vergessen? Schaumamal! Natürlich gibts auch jede Menge bekannterer Geräte zu sehen. Angemeldete Ausstellungen: - Singleboard LSI-11 Kit
Gezeigt wird der Singleboardcomputer DCT11-EM, ein seltenes, LSI-11 basiertes Trainingssystem von DEC. Von Bernhard Riedel - Der R40 - ein 4040 Mikrocomputer-Eigenbau
Ein frei programmierbarer 4-bit Computer auf Basis des Intel 4040. Angelehnt an den Champ aus der UK Hobby Electronics Zeitschrift "Practical Electronics, 1977" läuft der R40 mit 740 kHz und bietet 1 KiB RAM sowie einen Monitor ROM. Programme können dank des 4289 und des erweiterten Befehlssatzes des 4040 im Vergleich zum 4004 aus dem RAM ausgeführt und zur Laufzeit modifiziert werden. Single Stepping und Debugging inbegriffen. Konstruktion mittels Wire-Wrapping. Bedienung mittels Hex Keypad und Zusatztasten. Eine serielle Schnittstelle ist in Software emuliert und bietet Kommunikation nach aussen. Von Andreas Reichel - Das Steckschwein - ein 8bit-Homebrew-Computer erfindet sich neu
- Im Jahre 12 des Bestehens unseres Selbstbauprojektes sind die alten Komponenten rar geworden. Wir zeigen, wie wir mit neuen und verfügbaren Chips weitermachen, wie sich dadurch die Weiterentwicklung gestaltet, und wo wir tatsächlich in der Patsche sitzen.
Der zugehörige Vortrag liefert einen Einblick in die 'modernen' Bausteine und die Tools dazu. Von Thomas Woinke - Nixdorf 8850 Emulation
Im Maerz des Jahres 1979 wurde von der damaligen Firma Nixdorf ein Mehrplatzsystem mit Terminals etabliert. Das Mehrplatzsystem wurde ueber serielle 80 x 24 Terminals realisiert, von denen maximal 24 angeschlossen werden konnten. Dieses System wurde in v.a. in Behoerden, Bundeswehr und Kfz-Werkstaetten eingesetzt. Nixdorf ging Anfang der 1990er in Siemens/Nixdorf ueber, welche den Support fuer die Anlage bis Mitte 1990er aufrecht erhielt. Demonstriert wird DEM (Data Engine Multiuser), eine kommerzielle Emulation der 8850, welche bis zum Jahr 2000 von Daum Datentechnik, Retgendorf (davor Bremen) vermarktet wurde. Von Andreas Böhm - C64: GEOS mit der Harddisk.
Der C64 bekam mit GEOS (Graphic Environment Operating System) eine grafische Benutzeroberfläche mit entsprechender Anwendungssoftware und sogar einem WYSIWYG-Textverarbeitungsprogramm (What You See Is What You Get). Das OS war Diskettebasiert, entsprechend interessant und spannend ist es, dies auf einem C64-System mit Festplatte zum Laufen zu bringen. Von N.N. Selbst mitmachen ? - Haben Sie auch historische Gerätschaften?
- Oder gar eine Sammlung und wollen diese präsentieren?
- Oder kennen Sie jemanden auf den dies zutrifft?
Gleich hier klicken und Bescheid sagen!
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